WR Kevin White kommt aus Chicago

WR Kevin White kommt aus Chicago

15. März 2019 0 Von Dustin Wegener

Der Chicago Bears 7th-Overall-Pick von 2015, Wide Receiver Kevin White, unterschreibt einen One-Year-Deal.

Larry Fitzgerald, Christian Kirk und dann kommt lange Zeit nichts. Das ist die harte Realität des Cardinals Wide Receiver Corps im Frühjahr 2019. Unter der Berücksichtigung das Fitzlegend und Cpt. Kirk eigentlich für den Slot vorgesehen sind und Outside nichts erwähnenswertes auf der Habenseite steht, ist es unübersehbar das bei den Cardinals ein dickes Need bei den Outside-Wide-Receivern besteht.

Nun also Kevin White von den Chicago Bears. Wer ehrlich ist und sich nicht tagtäglich mit der gesamten NFL beschäftigt, musste ihn googeln um zu wissen wem Keim und Kingsbury da eine Chance auf das 53er-Roster geben möchte. Kevin Who?

Und da fangen die “Probleme” auch schon an. Was muss man lesen wenn man die gesagte Suchmaschine bemüht? Bust! Und schon schrillen die Alarmglocken.
In 4 Jahren hat er ganze 25 Bälle bei einem NFL-Spiel gefangen. Das er bei den dabei “erwirtschafteten” 285 Yards, keinen Touchdown erzielte, ist selbstredend.

2015 (also sein Rookie-Jahr) verpasste er verletzt komplett. 2016, bis auf vier Spiele als Back Up, ebenfalls genau wie 2017 nach dem Season Opener.
Letztes Jahr bestritt er dann 9 Spiele, allerdings als Back Up.
Mit derartigen Einsatzzeiten, kann man nur davon sprechen, das er wie ein Rookie zu sehen ist. Er hat ja noch nicht wirklich viel mehr NFL-Erfahrjng als Nick Bosa.

So gut so schlecht. Also fragt man sich, was sollen wir bitte mit ihm? Und es ist leicht seine Verpflichtung jetzt in Frage zu stellen.
Wir sind allerdings der Meinung das es eine gute und richtige Entscheidung ist dem 26jährigen eine letzte Chance, außerhalb Chicagos, zu geben.
Die Rechnung ist recht simpel. Boom or (really) Bust!

Kann er im Camp und Preseason von sich überzeugen und bleibt er verletzungsfrei, ist er ein Gewinn für das Team. Zeigt er keine herausragenden Leistungen ist er genau so schnell weg, wie er gekommen ist. Diese Leistungen hat er am College gezeigt und er hat natürlich die Motivation dies auch auf Profiebene zu tun.
Die Coaches werden ihn mit Adleraugen beobachten und keine Schwäche akzeptieren. Das finanzielle Risiko ist zu dem fast nicht existent.

Auch wenn auf der WR-Position immer noch Bedarf besteht, sollte man ihm zumindest eine faire Chance geben, die hat doch jeder verdient.
Also trotz der Vergangenheit oder gerade deshalb (der Honeybadger lässt grüßen),

welcome to Arizona, Mr. Kevin White.